Höhlen im oberen Donautal

Petershöhle Beuron

Siehe auch Wanderweg Beuron 5.

Die Petershöhle ist eine hochmittelalterliche Höhlenburg (Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts) unbekannter ständischer Zuordnung südöstlich der Gemeinde Beuron.

Unter der mittelalterlichen Keramik fanden sich Ofenkachelstücke, die für eine längerfristige Nutzung im Gegensatz zu der These einer lediglich als kurzzeitige Fluchtstätte genutzten Wohnhöhle sprechen. Eine durchgängige Bewohnung wird allerdings ausgeschlossen.

Die Höhle ist durch eine große Holztreppe erreichbar.

Die Höhle hat eine elliptische Grundfläche von 25/26 m Länge und 16 m Breite hat eine Höhe zwischen 9 und 10 m.
Auf der Ostseite der Höhe befindet sich circa 5 m hinter der Frontmauer ein steiler Höhlenschacht als Lichteinlass.

Foto rechts, unten: Aufstieg zur Petershöhle

Foto rechts, oben: Blick von Innen zum Höhlenausgang

Benediktushöhle Beuron

Siehe auch Wanderweg Beuron 6 - Aufstieg gegenüber St. Maurus/neben St. Mauruskapelle.

Die Höhle hat fünf Meter Länge, drei Meter Breite und drei Meter Höhe. Sie ist eine zur Nordwestseite abfallende Durchgangshöhle, die im hinteren Teil zugeschüttet wurde. Von der Donauseite (Südseite) her ist sie mit einem Stahlgitter verschlossen. In der Höhle befindet sich ein lebensgroßes Heiligenbildnis des sitzenden Benedikt von Nursia (* um 480; † 547).

Die in Stein geschlagene Tafelaufschrift:

"Der gottselige Jüngling Benedictus verließ des Vater Haus u. Erbe und suchte im Verlangen, Gott allein zu gefallen eine abgelegenen Ort auf, der Subiako heißt.

Dort zog er sich in eine enge Höhle und lebte daselbst drei Jahre lang unter Gottes Augen."

Rote Brunnen Höhle /Maurushöhle

Siehe auch Wandervorschlag Beuron 5 - ab Burg Wildenstein in Serpentinen zum Donauhaus hinunter. Nicht über die Fahrraddonaubrücke, sondern links der Donau entlang.

Weitere Möglichkeit:
Mauruskapelle dem Fahrradweg in Richtung Beuron folgen, über die Fahrraddonaubrücke, oben am Weg links, Trampelpfad (gegenüber Wehranlage/Wasserkraftwerk) bis auf Forstweg, dort links halten, nach der Höhle weiter in Richtung Donauhaus, anschlißend über die Fahrraddonaubrücke zurück zur Mausruskapelle.

Die Höhle besitzt zusätzlich ein weites, unbegehbares Höhlensystem. In der Höhle wurden Steinwerkzeuge von Rentierjägern aus der Zeit vor 15000 Jahren gefunden. Ebenso Keramik aus der späten Keltenzeit, welche aus der Zeit vor 2500 Jahre stammt.

Weiter interessante Höhlen

Höhlen im Donaubergland

Mehr Höhlen finden Sie unter:

http://www.donaubergland-wiki.de/H%C3%B6hlen_im_Donaubergland

Foto rechts: Kolbinger Höhle