Ruine

Burgen und Schlösser

Ruine gebrochen Gutenstein

Ruine Anfahrt:
In Dietfurt Richtung Sigmaringen über die Schmeienbrücke, rechts auf dem Parkplatz parken. Die Ruine befindet sich gegenüber auf einem Felsenriff. Zu erkennen sind die Reste einer Burganlage. Die Ruine ist nicht begehbar, die Erbauung der Anlage datiert um 1200
Die Mauerreste des ehemaligen Wohnturms und eine Mauer der Unterburg sind noch zu erkennen, jedoch stark dem Verfall preisgegeben und das vor Jahren noch erkennbare gotische Fenster ist mittlerweile eingefallen.

Schloss Gutenstein

Schloss Gutenstein wurde m 16. Jahrhundert erbaut (urkundlich erwähnt ab 1626) und Anfang des 18. Jahrhunderts im klassizistischen Stil umgebaut (von Franz Ludwig Schenk von Castell), 1834 wurde es auf Grund von Geldnöten an Ludwig von Langenstein verkauft, einem Sohn des badischen Großherzogs Ludwig I. Auf Erbwegen kam es schließlich 1872 an die Grafen von Douglas.
1978 wurde das baufällige Anwesen vom Hause Douglas an Manfred Klietmann veräußert, dieser verkaufte das renovierte und restaurierte Schloss Ende 2005 mit rund 700 m² Wohnfläche und einem Grundstück von 12.000 m² an einen Privatmann aus Reutlingen. Das Gebäude hat einen T-förmigen Gründriss mit drei Giebeln und wurde mehr als 30 Meter über der Donau auf einem Felssporn errichtet. Das Schloss ist nicht zugänglich.

Ruine Dietfurth

Ruine Anfahrt:
Die Ruine befindet sich direkt in Dietfurth und ist bereits von weither zu sehen: Parkmöglichkeiten befinden sich direkt bei der Dietfurter Mühle.
Die Ruine in Dietfurth ist nicht begehbar, sie entstand in der ersten Hälfte des 13. Jh. und steht auf einem Felsklotz, frei und markant. Die Burganlage ist älter, im Jahre 1095 wurde das Geschlecht Dietfurt erstmals erwähnt. Das mittelalterliche Bauwerk wurde 1274 als "castrum Dietfurt" erwähnt.
Seit 2006 befindet sich die Ruine im Besitz der Bergwacht.

Ruine Falkenstein

Ruine Anfahrt:
In Thiergarten Richtung Steinbruch
Reste sind begehbar, Grillplatz vorhanden
Mauerreste vorhanden, durch eine Stahlwendeltreppe begehbar, aus dem 12 Jh., vermutlich bis ins 17Jh. bewohnt,
1257 Besitzer Heinrich v. Falkenstein, 1274/79 Konrad v. Falkenstein
1318 Herren von Rosna, 1348 durch Erdbeben zerstört,
nach Wiederaufbau als Lehen der Landgrafen von Lupfen-Stühlingen in Besitz der Herren von Magenbuch, 1390 Herren v. Bubenhofen,
1516 Gottfried Werner von Zimmern, 1640 aufgegeben ab 1717 abgebrochen
1977-1989 saniert und gesichert

Begriffserklärung Lehensmann:

Der rechtliche Eigentümer von Grund und Boden oder bestimmter Rechte ,nennt man Lehensherr, verlieh diese dem Lehnsempfänger auf Lebenszeit. Dafür musste der Lehnsempfänger dem Lehnsherrn persönliche Dienste leisten. Dazu gehörten z. B. auch das Halten des Steigbügels, die Begleitung bei festlichen Anlässen und der Dienst als Mundschenk bei der Festtafel.

Mundschenk:

Der Mundschenk war im Mittelalter ein Hofbediensteter, der für die Versorgung mit Getränken ( vor allem mit Wein ) zuständig war.

Ruine Linzenberg

im Volksmund auch Lenzenburg genannt

12 Jh. Entstehung der Burg, 1216-1228 Algozo von Lindenberg Lehensmann des Hugo von Montfort
1225 Albero von Linzenberg, 1348 verm. Zerstörung durch ein Erdbeben( wie Falkenstein)
1390 Verkauf des Burgstalls an die Herrschaft von Faljenstein
es war eine Burganlage Vorburg, Burggraben, Kernburg, Schildmauer und Wohnburg
Reste kaum sehbar, Standplatz lässt sich erahnen
Herrlicher Ausblick zu den Schaufelsen

Ruine Lägelen

auch Wagenburg genannt

Über 2 Gräben kommt man auf die Kernburg, die Mauerreste sind erkennbar, der Zugang ist jedoch sehr beschwerlich.
Aussichtsfelsen mit Geländer. Dabei wird ein herrlicher Ausblick auf Hausen im Tal geboten, mit Blick zur gegenüberliegenden Ruine Hausen. Neben dem Aussichtsfelsen kommt man über 2 Gräben auf die Kernburg, wobei die Mauerreste zwar erkennbar sind, jedoch ist der Zugang ebenfalls sehr beschwerlich.

Ruine Kallenberg

Den unbewohnten Hauptturm der mittelalterlichen Burg ist gut erhalten. Er besteht aus der unteren Hälfte aus Buckelquadern und misst 8x8 Meter. Die Burg besitzt einen Hocheingang, der in der Regel früher einmal durch eine hölzerne oder steinerne Treppe erreichbar war. Unter dem Sockelquader, der sogenannten Schwelle, befinden sich Balkenlöcher, für die einstige Eingangsplattform.

Bauzeit vermutlich um 1200
1225 erstmals nach dem Adelsgeschlecht von Kallenberg (somit Namensgebung) benannt
1334 im Besitz der Grafen von Hohenberg
1381 an Habsburg verkauft
1401-1695 als im Pfandbesitz der Truchessen(Adelsgeschlecht) von Waldburg
1702 Pfandbesitz und Mannlehensitz derer von Ulm
Ab 1800 allmählicher Zerfall der Burg
1907 Besitzer Freiherr von Ow-Wachendorf
1974 Besitzer Landkreis Tuttlingen

Ruine Weiler (Höhlenburg)

Heidenloch

Die Burg,( im Besitz eines Adelsgeschlechts), befindet sich gegenüber von Tiergartenhof. Es handelt sich um zwei Höhlen, die "Heidelöcher". Das Innere ist gestaltet mit künstlich geschaffenen Gesimsen, Absätzen, eingesprengten Nischen, ausgehauenen Balkenlöchern und einer aus dem Fels gearbeiteten Treppe, die auf eine mehrgeschossige Nutzung der Höhle hinweist.

Mit den Scherbenfunden läßt sich beweisen, daß die Höhlenburg zwischen 1100 und 1150 entstanden ist und im 14 Jh. wieder aufgegeben wurde.

Die Höhle, rechts neben dem Heidenloch direkt neben der Bundesstraße, wird Bröllerhöhle genannt. Nach langen Niederschlägen treten aus ihr große Wassermassen mit einem gurgelnden Geräusch aus. "Wenn der Bröller los ist, werden alle Ortschaften im Donautal und um dem Bussen überschwemmt", so weiß der Volksmund zu sagen. Besichtigen kann man die Höhlen allerdings nicht.

Den besten Anblick ist vom Radweg aus (kommend von Thiergarten kurz vor dem Käppeler-Hof)

Burg Wildenstein

im Ort Leibertingen ausgeschildert, 100m vor der Burganlage befinden sich Parkplätze.
Die Burg Wildenstein ist ein Festungsbau, Erbaut wurde die Anlage im 15. Jh. von Gottfried Werner von Zimmern. Die Burg hat eine sehr interessante Geschichte. Erkunden  Sie selbst die Burg, (mit Burggraben und Burgbrücke).
Sie wird heute als Jugendherberge betrieben, somit ist die Burg für Besucher offen, im Burghof kann man sich mit Verpflegung aus der Burgschenke laben. Vor der Burg befindet sich ein Spieplatz mit Grillplatz.

Schloss Werenwag

von Schwenningen Richtung Irndorf, gleich am Ortsende links, 500m Waldweg bis Parkplatz dann nur durch Wanderung zu erreichen, oder siehe Wandervorschläge
nicht zu Besichtigung freigegeben, im Privatbesitz des Fürsten von Fürstenberg, als Wohnschloss
Die Merkmale einer Burg mit Wall, Graben und Zugbrücke sind weitgehend verlorengegangen lediglich der Turm aus dem 13.Jh. zeugt von der ehemaligen Burganlage Gesamtanlage besteht aus einem Wirtschaftshof mit Zehntscheuer, Stall und Nebengebäude, Landwirtschaft jedoch aufgegeben Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Werenwag Herrliche Felsen mit Ausblick in näherer Umgebung wie:
Echofelsen, Korbfelsen, Schreyfelsen gesperrt, nur zum Klettern freigegeben mit Umkehr

Schloss Ruine Hausen

Reste begehbar
Anfahrt Hausen im Tal Richtung Schwenningen, nach dem Tunnel im Wald rechts abbiegen (dort wo links ein Waldweg, rechts ein Weg abbiegt) bis Parkplatz dann 10 min Gehzeit.

Schloss Hausen wurde einst als Burg gebaut. Bau der Burg wird ins 11.Jhd. datiert. Erwähnt im Jahre 1094, Besitzer Lampert von Hausen.
Um 1250 Verkauf der Burg an die Gebrüder Ramsberg, ein Zweig nennt sich "von Hausen".Die Gebrüder bauten die Burg aus.
Im 14. und 15. Jahundert weitere Um- und Ausbauten zum Schloss.
Im Jahre 1813 wurde das Schloss abgebrochen, obwohl im Besitz des Klosters Salem und somit im Besitz Ludwig I. (Großherzog von Baden) dieses gründlich saniert wurde. Ein Rentmeister (Rentamt im Mittelalter für die Behörde der landesherrlichen oder kirchlichen Finanzverwaltung zuständig) hatte aber gegenüber seiner Behörde behauptet, die Gebäude seien lebensgefährlich. Die heutige Giebelwand und ein Außenturm blieben übrig.

Schloss Bronnen

nicht zur Besichtigung freigegeben
Wandervorschlag Beuron 2 beim Gallushof rechts hoch
liegt auf einem steilen Felsen im Durchbruchstal der Donau zwischen Beuron und Fridingen Schloss wurde nach zahlreichen Besitzerwechsel in den Jahren 1731-1735 von den Grundmauern an von der Burg zum barocken Jagdschloss umgebaut.